Technologiefelder

Innovation, wie wir sie verstehen, passt sich an ihr Umfeld an, nicht umgekehrt. Sie nutzt die Stärken Südtirols und baut auf dem hier vorhandenen Know-how auf. Deshalb konzentrieren sich Arbeit und Forschung im NOI Techpark auf technologische Innovation in den Schlüsselbranchen, die schon heute Südtirols Innovationsspitzen bilden: Alpine Technologien, Green Technologies und Lebensmitteltechnologien. Dazu gesellt sich ein Technologiefeld, das alle Branchen gleichermaßen interessiert: Automation, ICT & Computation.

Green Technologies

def

energieeffizienz

Das Technologiefeld Green Technologies bündelt Forschung und Entwicklung in den Bereichen erneuerbare Energie und Energieeffizienz, also Unternehmen, Zertifizierungs- und Forschungseinrichtungen, die in diesem Sektor arbeiten und auf die Entwicklung innovativer Technologien setzen.

Die Energie von morgen

Wie kann man erneurbare Energiequellen noch effizienter nutzen? Um diese Frage dreht sich alles in den „grünen“ Labors des NOI Techpark – und um Solarenergie, multifunktionale Fassaden und Wärmepumpen. Hier simulieren Forscher den Alterungsprozess von Fotovoltaikmodulen, testen Gebäudekomponenten auf ihre energetischen Qualitäten und entwickeln Systeme, die mithilfe der Sonne heizen oder kühlen.

alpine technologies

Extreme Bedingungen

Bauen im alpinen Gelände, Wintersporttechnologien, Zivilschutz und alpine Sicherheit, alpine Notfallmedizin sowie die Alpinressource Holz bilden Südtirols Kernkompetenzen in diesem Technologiefeld. Fünf Bereiche, die stark miteinander vernetzt sind und großes wirtschaftliches Potenzial haben.

Mount Everest im ERdgeschoss

Luftdruck wie in 9.000 Metern Höhe, Schnee, Regen, Kälte, Wind und natürlich auch Hitze lassen sich im Extreme Environment Simulator der EURAC im NOI Techpark technisch erzeugen. Damit eignet er sich für Material- und Komponententests – etwa für die Wintersportindustrie –, aber auch für die medizinische Forschung. Alpinmediziner können zum Beispiel untersuchen, wie sich niedrige Temperaturen auf die Überlebenschancen bei Lawinenunglücken auswirken. Der Simulator ist zwölf Meter lang, sechs Meter breit und sechs Meter hoch und kann auch für Langzeittests eingesetzt werden.

Ecosystem Constructions (IDM)

Ecosystem Health & Wellness (IDM)

Ecosystem Wood (IDM)

Ecosystem Sports & Winter Technologies (IDM)

Ecosystem Civil Protection & Alpine Safety (IDM)

Institut für Alpine Notfallmedizin (EURAC Research)

Food Technologies

Regionale Qualität

Hochwertige regionale Lebensmittel werden die Lebensmittelbranche in den kommenden Jahrzehnten prägen. In diesem Technologiefeld des NOI Techpark entwickeln Forscher und Unternehmen Produkte aus regionalen Rohstoffen sowie Verfahren zur Veredelung von Südtiroler Qualitätslebensmitteln wie Wein, Milch, Obst, aber auch Backwaren und Fleischprodukten.

Speck und Massenspektrometer

In den Lebensmittellabors im NOI Techpark stehen Qualität und Regionalität im Vordergrund. Mit chemischen Lebensmittelanalysen bessere Qualitätskontrollen durchführen und mittels Isotopenanalyse die Herkunft von Zutaten und Rohstoffen bestimmen: Das sind die Schwerpunkte der Forschung im Bereich Food. Ein weiteres Herzstück der Forschungsarbeit im NOI Techpark ist die Verbesserung von Produktionsprozessen. Dazu können Lebensmittelunternehmen ihre Verarbeitungsketten im Labor nachbauen und jeden kleinen Produktionsschritt optimieren.

One-Stop-Shop food.bz.it

Ecosystem Food (IDM)

Freie Universität Bozen

Versuchszentrum Laimburg

automation

schlaue systeme

Smart Technologies ist das Schlagwort dieses Innovationsbereichs, der die Themen Automation, ICT & Computation bündelt. Um immer komplexere Prozesse zu automatisieren, müssen Systeme „dazulernen“, eben zu intelligenten Systemen werden. Unternehmen und Forscher beschäftigen sich also mit Sensortechnik, Servicerobotik, Mensch-Maschine-Interaktion sowie Digitalisierung und Vernetzung in der Produktion. Anwendungsfelder sind beispielweise die Bau- und Energiebranche (Smart Buildings), Industrie und Landwirtschaft (Agro-Mechatronics).

Intelligente Menschen bauen intelligente Maschinen

Maschinensicherheit, Servicerobotik und Mensch-Maschine-Interaktion sind die Schlüsselbegriffe der Labors im Automationsbereich. Sie zielen darauf ab, schlaue Systeme zu entwickeln, die sich in der Produktionskette eines Speckherstellers genauso einsetzen lassen wie etwa für ein Klimahaus, das den gesamten Heizprozess vollautomatisch regelt und das Licht im Gang schon einschaltet, wenn die Bewohner noch das Auto in der Garage parken.

Fraunhofer Italia

Freie Universität Bozen