Extremklimasimulator

Die Forschungsinfrastruktur kann die extremsten Klimabedingungen der Erde simulieren und deren Einfluss auf den Menschen, auf ökologische Prozesse und auf technische Produkte untersuchen. In verschiedenen Klimakammern kann im terraXcube erforscht werden, wie Mensch und Natur auf Umweltstress reagieren und wie solche extremen Bedingungen sich auf die Leistung von Materialien und Produkten auswirken. Vor allem in den Forschungsgebieten der alpinen Notfall- und Höhenmedizin und der alpinen Ökologie hat die Infrastruktur enormen Wert. Für Landwirtschaft und Industrie ermöglicht terraXcube eine umfassende Palette an Testszenarien, insbesondere für den UAV-, den Automobil- und den Textilsektor. Unternehmen aus diesen Sektoren können die Infrastrukturen und Dienstleistungen von terraXcube in Anspruch nehmen, um:

  • Anlagen und Aggregate mit großen Abmessungen Umweltbelastungen (extreme Temperaturen, Höhe, Regen, Wind, Sonneneinstrahlung) auszusetzen, um ihre Leistungen unter besonders schweren Umweltbedingungen zu testen;
  • die Reaktion der eigenen Produkte auf besondere Umweltbedingungen zu beobachten, bevor sie den Zertifizierungsprozess einleiten;
  • dank Funktions- und Leistungstests qualitativ hochwertige Daten zu erheben, die einen Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung des Produkts darstellen;
  • qualifizierte Unterstützung in der F&E-Phase zu erhalten.

terraXcube verfolgt einen neuartigen, multidimensionalen Ansatz in der Umweltsimulation. Zentral ist dabei die Konzeption der zwei unterschiedlichen Simulationsbereiche, der Cubes: Herzstück des Large Cube ist der 360 m3 große Simulationsraum, der sich für komplexe Tests mit viel Platzbedarf und hohen technischen Ansprüchen eignet. Die extremsten Umweltbedingungen der Erde können hier simuliert werden: vom Gipfel des Mount Everest bis hin zu den heißesten Wüstengebieten. Der Small Cube besteht aus vier kleineren, unabhängigen Simulationskammern, von denen jede die Umweltbedingungen des Alpenraums simulieren kann.

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