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NOI Techpark: das Innovationsviertel wächst
2022-08-01 2022-07-27 27 Juli 2022
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Neben Biomedizin, Ingenieursfakultät und Automotive-Zentrum entstehen zwei Erweiterungsgebäude mit Fokus auf nachhaltige Energiesysteme und Lebensmittelinnovation

Bozen, 27. Juli 2022 – 40.000 m² Fläche, 60 Unternehmen, 30 Start-ups, 45 Labore und insgesamt mehr als 1.000 Menschen. Das sind die aktuellen Kennzahlen des NOI Techpark. Nun steht eine signifikante Weiterentwicklung bevor. Das Innovationsviertel wird in den kommenden Jahren seine Gebäudeflächen und Kapazitäten strategisch ausbauen. Grund dafür: Die Nachfrage nach Raum ist groß, der NOI Techpark bereits seit einiger Zeit fast zur Gänze ausgelastet. „In den nächsten zwei Jahren werden dank der Entscheidungen und Investitionen der Landesregierung weitere Module in Bozen dazukommen, ebenso wird NOI Techpark Bruneck eröffnen. Die Attraktivität von NOI als Ort, der Wissenschaft und Wirtschaft zusammenführt, steigt und immer mehr Unternehmen erkennen den Mehrwert, den er ihnen durch seine Forschungskompetenz und -infrastruktur bietet“, so der Direktor des NOI Techpark, Ulrich Stofner.

Der erste Schritt ist dabei fast vollbracht: Das letzte der denkmalgeschützten Gebäude im Bauhaus-Stil (A6) wurde saniert und wird ab diesem Oktober das Institut für Biomedizin von Eurac Research beherbergen. Im Frühjahr 2023 steht dann die Eröffnung des NOI Techpark Bruneck an, des neuen Kompetenzzentrums für nachhaltige Mobilität im Pustertal. Einer der tragenden Sektoren der Südtiroler Wirtschaft – jedes dritte Auto weltweit fährt mit einer in Südtirol hergestellten Komponente, die Branche stellt 50% des lokalen Exportvolumens – bekommt damit einen Ort des Wissenstransfers, der Fachausbildung und der angewandten Forschung, der die vom Wandel geprägte Automotive-Branche nachhaltig stärken soll.

In die Kerbe Fachausbildung schlägt auch die neue Fakultät für Ingenieurswesen der unibz (B1), deren Grundstein dieses Frühjahr in Bozen gelegt wurde und die 2024 eröffnen soll. Mit ihr wird NOI Techpark zu einem wahren Campus, der am Ende bis zu 800 Studentinnen und Studenten beherbergen wird. Die Kreativkraft, die von so einem Universitätsstandort ausgeht wird nicht nur dem NOI, sondern dem gesamten Viertel eine Aufwertung verleihen. Gleichzeitig mit der Grundsteinlegung der neuen Fakultät fiel auch der Startschuss für zwei weitere Baustellen in Bozen. Entlang der Gianni Brida Straße entstehen zwei Erweiterungsgebäude mit je ca. 2.200 m² Fläche, die zusätzlichen Platz für private Unternehmen und Labore bereitstellen. Auch sie sollen Anfang 2024 eröffnen und sind je einem spezifischen Technologiefeld gewidmet. Das erste der beiden Module (D2) den Lebensmitteltechnologien und damit der Forschung und Entwicklung rund um die Erhaltung der wertvollen Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, um Fermentation und die Verwertung von Nebenprodukten. Das zweite (D3) den grünen Technologien, von Energiesystemen über nachhaltige Gebäude und Stadtviertel bis hin zu Wassertechnologien. Themen, die im Zeichen von Klimawandel und Energiewende eine Schlüsselrolle für die Zukunftsfähigkeit der heimischen Wirtschaft spielen.