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miniNOI: Die Wissenschaftswerkstatt für Kinder ist wieder da
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2019-10-08 2019-10-08 8 Oktober 2019 - Silvia Pagliuca
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Es schlägt wieder die Stunde der kleinen Erfinder von morgen: 17 Events im Zeichen des Tinkerings, um in die Welt der Forschung und Innovation einzutauchen.

Nach dem riesigen Erfolg der ersten Ausgabe mit über 1000 Teilnehmern will es NOI Techpark wieder wissen und lädt kleine, angehende Erfinder zum nächsten miniNOI ein. Das vielschichtige Programm mit zahlreichen Events soll den Kindern die Geheimnisse von Wissenschaft und Technologie näherbringen und ihren Erfindergeist wecken. „NOI Techpark ist der ideale Standort, um die naturgegebene Kreativität der Kleinen anzutreiben. In unserem Innovationsviertel arbeiten immerhin Forscher, Unternehmen und Start-ups jeden Tag Seite an Seite, um neuen Ideen Flügel zu verleihen“, schwärmt Elisa Weiss, die Koordinatorin des Projektes.

Der Startschuss für die diesjährige Ausgabe ertönt am Samstag, 5. Oktober, wo sich für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren alles um Energie und Stromkreise drehen wird. Die Kleinsten zwischen sechs und neun Jahren kommen zwischen 14:30 und 16 Uhr zum Zug. Weiter geht es zwischen 16:30 und 18 Uhr für die etwas Älteren von zehn bis zwölf Jahren. So kann jeder seinem Alter entsprechend entdecken, analysieren und experimentieren.

Science Club for Kids: Der Ablauf

Der erste Teil setzt sich aus neun Events bis zum 14. Dezember 2019 zusammen. Zwischen 25. Jänner 2020 und 28. März 2020 geht es in die zweite Phase mit acht weiteren Terminen, die auf die fünf Technologiefelder von NOI Techpark aufbauen: Green, Alpine, Food, Digital und Automation/Automotive. Unterm Strich heißt das 17 Events zwischen Oktober 2019 und 2020, bei denen die Kinder in die Welt der Wissenschaft eintauchen können.   

Tinkering – Learning by Doing

Das Motto der ersten neun Termine lautet Tinkering: Diese Methode wurde am Exploratorium in San Francisco, Kalifornien entwickelt und wurde schon teilweise in der ersten Ausgabe von miniNOI getestet. „Da wir damit letztes Jahr auf großes Interesse gestoßen sind, wollten wir heuer mehrere Events im Zeichen des Tinkering anbieten. Es handelt sich dabei um eine Methode, die die Kinder an die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) spielerisch heranführen soll“, erläutert Elisa Weiss.

Dabei geht es vor allem um kreative und logische Problemlösung. Und genau wie es in so einem Labor mit lauter Wissenschaftlern – wie in einer richtigen ‚Wissenswerkstatt‘ – normalerweise ist, steht ihnen dabei ein Team zur Seite, nämlich Experten von ‚Pleiadi‘ und ihre Eltern, die besonders dann gefragt sind, wenn etwas mehr Geschick gefragt ist.

Die kleinen aufstrebenden Archimedes‘ können sich auf eine breite Auswahl an Aktivitäten freuen: Durch unkonventionelle Spiele und Herausforderungen setzen sie sich mit den Gesetzen der Elektrizität, der Beschleunigung und der Mechanik sowie den Geheimnissen der Bewegung, der Schwerkraft und der Automatisierung auseinander. Und natürlich kommt auch der Sinn für unsere Umwelt und für Wiederverwertung nicht zu kurz. Einblick bekommen die Kinder auch in eines der großen Themen unseres Jahrtausends: der Robotik. Mit Batterien, Stiften und kleinen Motoren werden sie selbst-schreibende Maschinen und Papierroboter bauen. Dazu kommen Autos aus Holz und ein Riesen-Domino, durch das sie die fundamentalen wissenschaftlichen Prinzipien von Ursache und Wirkung sowie Aktion und Reaktion verstehen lernen. Mit dem ‚Wind Tube‘ erleben sie die Magie des Fliegens. Und kurz vor Weihnachten wird eine leuchtende Grußkarte mit Batterien, Kabeln und Leds gebastelt.

„Die Kinder dürfen Fehler machen – das wird etwas sein, womit sie vielleicht nicht rechnen. Es gibt keinen vorgegebenen Weg, kein Richtig oder Falsch. Sie können einfach loslegen zu experimentieren und zu entdecken. Diese Grundeinstellung ist eine Voraussetzung, um den eigenen Erfinder- und Innovationsgeist zu stimulieren. Das Prinzip lautet ‚Learning by Doing‘ mit verschiedensten Materialien und wissenschaftlichen Theorien; ein einfacher, aber umso effektiverer Ansatz“, erklärt Weiss weiter.    

Also Adieu, Frontalunterricht – die Maxime von miniNOI lautet: Selbst ist das Kind. Die kleinen Forscher sollen sich austoben, ihrer Intuition vertrauen und Fehler machen, um sich selbst viele neue Möglichkeiten zu eröffnen. Nicht umsonst wird ‚Tinkering‘ im ‚Piano Nazionale Scuola Digitale‘ als eine wichtige Methode zur Entwicklung von Kompetenzen für das 21. Jahrhundert empfohlen.  Die Einschreibungen sind immer ab einem Monat vor dem jeweiligen Event offen. Bei Interesse einfach auf https://noi.bz.it/de/fur-die-offentlichkeit/mininoi anmelden.

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