Architektur

Leben und arbeiten im NOI Techpark

Die Architektur folgt dem Anspruch des Techpark, eine physische Vernetzung der Nutzer zu fördern: Innerhalb der Gebäude werden Treffpunkte wie gemeinsame Arbeitsräume, Terrassen und Ruhezonen geschaffen. Im Zentralbereich befindet sich zudem ein großer öffentlicher Park mit voll ausgestatteten Arbeitsplätzen, der es auch externen Besuchern ermöglicht, sich im Freien zu treffen und zu arbeiten – sozusagen mit dem Laptop auf der Liegewiese.

Diese Offenheit des Techpark nach außen, zur Umgebung, zeigt sich auch in den Details der Planung: Einige der NOI-Labors sind öffentlich zugänglich, andere verfügen über Sichtfenster, durch die Besucher die Arbeit beobachten können. Zusätzlich entstehen auf dem Areal ein Amphitheater für Kulturveranstaltungen, Seminarbereiche mit bis zu 500 Plätzen, Wohnmöglichkeiten für scientists in residence und ein universitäres Medienzentrum mit offenem Zugang zu Fachliteratur und wissenschaftlichen Datenbanken. Geplant sind auch Gastronomieangebote, Sport- und Entspannungsräume, eine Kindertagesstätte und Einkaufsmöglichkeiten.

 

Energieeffizienz
Wo früher die pausenlos brummenden Transformatoren der Aluminiumwerke unglaubliche Mengen an Strom fraßen, ist der Energiekonsum im NOI Techpark fast auf null reduziert. Die Neubauten entsprechen den europäischen Standards für Nearly zero-energy buildings und werden nach dem lokalen Standard „Klimahaus Work & Life“ zertifiziert. Die Nachhaltigkeit des gesamten Techpark garantiert die Zertifizierung nach dem internationalen Standard Leadership in Energy and Environmental Design.

Der Entwurf für den Bau des NOI Techpark stammt von den Gewinnern des 2007 veranstalteten Ideenwettbewerbs, dem Studio Chapman Taylor aus Mailand und CL&AA Claudio Lucchin & architetti associati aus Bozen.